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Disclaimer

1. Belastung bzw. Überlastung des Laufrades

a. Verwendungszweck: Alle Laufräder sind ihrem speziellen Verwendungszweck entsprechend dimensioniert. Laufräder für nicht explizit ausgewiesene Einsatzgebiete zu verwenden kann zum Versagen führen. Verwenden Sie Road-Komponenten nicht für Crosscountry, den Geländeeinsatz oder als Tandemlaufrad bzw. Komponenten für Crosscountry nicht für den Geländeeinsatz oder als Tandemlaufrad.

b. Höchstbelastung: Das zulässige Gesamtgewicht (Fahrer+Fahrrad+Gepäck) ist bei allen Modellen ausgewiesen. Belastungen, die darüber hinausgehen können während dem Betrieb zum Versagen führen.

c. Seitliche Belastungen der Felge: Fahrradfelgen sind nur bedingt seitlich belastbar. Häufig tritt diese Belastung während dem Wiegetritts auf, wodurch die Felge auch nicht beschädigt wird. Bei unsachgemäßem Transport oder nicht ausreichender Transportverpackung kann es zur Überlastung der Felge kommen. Vor allem tritt dies ein, wenn die Nabe gegenüber dem Felgenhorn nicht ausreichend abgestützt ist. Schäden müssen nicht mit freiem Auge erkennbar sein.

d. Heißbremsen: Die nach patentiertem Verfahren geschliffenen Bremsflächen haben eine im Gegensatz zu Metallfelgen begrenze Temperaturbeständigkeit. Ununterbrochenes Bremsen bzw. das Schleifen lassen der Bremsklötze, z.B. bei Talfahrten kann zu einer Überhitzung der Bremsfläche und zu ihrem Versagen führen. Bremsen Sie unbedingt in Intervallen. Je härter und kürzer desto besser.

e. Gebrauchstemperatur: Benutzen Sie XeNTiS Laufräder nicht unter -15°C (5°F) und nicht über 45°C (113°F). Lagern Sie XeNTiS Laufräder nicht unter -15°C (5°F) und über 55°C 131°F)

f. Speichenspannung bei Stahlspeichen: Die Nippel sind zur Sicherung mit der Speiche verklebt, ein Nachspannen der Speiche führt zum Verlust der Sicherungswirkung, verändert Rund- und Planlauf der Felge und kann bei zu hoher Spannung zum Versagen führen.

g. Reifendruck CC: Zu hoher Druck kann bei Clinchermodellen zum Versagen der Bremsflanken führen. Der höchste angegebene Druck darf nicht überschritten werden. Zur schonenden Lagerung und Erhöhung der Lebensdauer ist es zielführend den Druck abzulassen, wenn dass Laufrad nicht in Verwendung ist.

2. Gewalteinwirkung

a. Objekte die während der Fahrt in die Speichen geraten können zum Versagen dieser Führen. Schädigungen müssen nicht mit freiem Auge sichtbar sein. Ein vollkommenes Versagen muss nicht direkt bei der Einwirkung geschehen.

b. Hindernisse wie Randsteine, Schlaglöcher, Übergänge von Schienenfahrzeugen o.a., können bei ungebremstem Überfahren zur Schädigung des Felgehorns führen. Diese Schädigungen müssen nicht mit freiem Auge ersichtlich sein.

c. Sturz: Schäden müssen nach einem Sturz nicht augenscheinlich sein. Das Fahrrad muss von einem Sachverständigen überprüft werden um einem Versagen vorzubeugen.

d. Druckverlust: Halten Sie bei Druckverlust sofort an, da sonst eine Beschädigung des Felgenhorns droht.

3. Reparaturen

a. Reparaturen von Laufrädern müssen von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Das Wechseln von Lagern oder Achsteilen darf nur von Fachhändlern durchgeführt werden. Reparaturen am Carbonkörper dürfen nach sachverständiger Begutachtung nur von XeNTiS Composite Entwicklungs- und Produktions GmbH durchgeführt werden.

4. Zubehör

a. Wahl der Bremsbeläge: Das Verwenden von Bremsbelägen aus abrasiven Mitteln, Bremsbelägen die abrasive Mittel enthalten oder beschichteten Bremsbelägen führen zu erhöhtem Verschleiß der Bremsflächen, welcher zum Versagen führen kann. Dies beinhaltet Mittel aus Keramik, Metallen oder Hartmetall, mono- oder holokristallinem Diamant und Faserverstärkungen. Bremsbeläge mit zu geringer Härte und Temperaturbeständigkeit führen zu hohem Abrieb. Damit verbunden kommt es einerseits zu einer hohen Abnützung der Bremsbelege, andererseits kommt es durch Gummiablagerungen zu einer ungewollten Änderung des Reibwerts. Dies kann zu einer erhöhten thermischen Belastung der Felge und damit zum Versagen führen. Das Entfernen dieser Gummiablagerungen mit nicht ph-neutralen Reinigungsmitteln, Lösungsmitteln oder abrasiven Mitteln kann die Felge beschädigen.

b. Schlauch: Verwenden Sie nur Schläuche und Felgenbänder, die vom Hersteller für eine Verwendung mit einem Carbonfelgenbett empfohlen werden.

c. Felgenband: Beim Aufziehen eines Reifens auf ein XeNTiS Laufrad ist immer ein Felgenband zu verwenden (siehe Tabelle). Die korrekte Positionierung des Felgenbandes ist dabei entscheidend: es muss darauf geachtet werden, dass das Felgenband nicht verrutscht und sicher die Bohrungen verdeckt. Ansonsten wird ein Schaden des Laufrades riskiert, da der Schlauch in die Felgenkammer platzen kann und die Luft, die durch die Bohrlöcher in die Felge eindringt nicht entweichen kann.

Squad 2.5/4.2/5.8 rim tape 622x16mm fiber ribbon
Squad 2.5 MTB 29’’ rim tape 622x23mm fiber ribbon
Squad 2.5 MTB rim tape 559x20mm fiber ribbon
Mark2 TT rim tape 622x20mm fiber ribbon
Mark1/ TT rim tape 622x16mm fiber ribbon

5. Besonderheiten:

a. Abnutzung von Bremsklötzen: Durch die patentierte Bearbeitung der Bremsfläche ist ein Einfahren der Felge notwendig. Währen den ersten 500 km kann es hier zu einer erhöhten Abnutzung der Bremsbeläge kommen.

b. Handarbeit: Alle Felgen werden in Österreich von Hand hergestellt. Leichte Variationen, der Verrundung von Kanten, stellenweise schwarze Einfärbung von Flächen, und einzelne Pinholes müssen in Verbindung mit dieser Herstellungsmethode in Kauf genommen werden. Diese haben jedoch keine Auswirkung auf die Belastbarkeit des Laufrades

c. Oberflächengüte: Durch den Herstellungsprozess ist eine Variation in der Oberflächengüte wie z.B. des Glanzgrads gegeben. Diese haben jedoch keine Auswirkung auf die Belastbarkeit des Laufrades

d. Leichtbau: Wir weisen nochmals explizit darauf hin, das XeNTiS ausschließlich Leichtbauteile produziert. Die Belastungsgrenzen und Sicherheiten liegen bei Leichtbauteilen oft unter der von Bauform verwandten Metallkonstruktionen.
Gewichtsschwankungen können aufgrund der Produktionsmethode des Laufrades auftreten!

Für Schäden und Folgeschäden die durch Überlastung des Laufrades eintreten übernimmt XeNTiS weder Gewährleistung noch Haftung.

Für Schäden und Folgeschäden die durch äußerliche Gewalteinwirkung entstehen übernimmt XeNTiS weder Gewährleistung noch Haftung.

Für Schäden und Folgeschäden die durch unsachgemäße Montage und Wartung entstehen übernimmt XeNTiS weder Gewährleistung noch Haftung.

Für Schäden die durch nicht geeignetes Zubehör oder Reinigungsmittel entstehen übernimmt XeNTiS keine Gewährleistung.

Die Gewährleistung erlischt bei unsachgemäßem Einsatz einer Komponente.

Bei Wartung oder Reparatur durch unqualifiziertes Personal erlischt die Gewährleistung.

Für sämtliche Lieferungen und Leistungen gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, abzurufen unter der Seite Allgemeine Geschäftsbedingungen, und die vorliegenden Gewährleistungsbestimmungen, auch abzurufen unter Allgemeine Geschäftsbedingungen, als vereinbart.