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Sieg bei der Mosttour in Kürnberg

Am Sonntag startete ich in Kürnberg auf der Medium Distanz. Am Tag zuvor stürzte ich mit meinem Rennrad und so war es bis zum Morgen ungewiss, ob ich an den Start gehen würde. Zum Glück entschloss ich mich aber nach Kürnberg zu fahren. Während der langen Autofahrt regnete es immer stärker und der Ort befand sich in einer dichten Nebeldecke. Zum Glück hörte es vor dem Start auf zu regnen und auch die Temperaturen stiegen.

Um 10:30 Uhr fiel der Startschuss. Sofort traten alle kräftig in die Pedale, da sich jeder eine gute Position sichern wollte, bevor die Trails starteten. Ich konnte gleich auf den ersten zwei Kilometern ordentlich Tempo machen und fuhr als erste Dame in den Wald. Mit so viel Schlamm hatte ich nicht gerechnet. Ständig rutschte man weg und nach wenigen Minuten war mein ganzer Körper und auch mein Bike mit einer Schlammschicht umhüllt. Da eine Dame zu Beginn des Rennens bergab jedes Mal dicht an mein hinteres Laufrad fuhr, wurde ich etwas nervös und trat mit 100 % in die Pedale. So konnte ich auch gleich testen, wie lange ich das Tempo durchhalten kann.

Obwohl ich die Frau nach einer Weile nicht mehr hinter mir sah, fuhr ich zügig weiter. Kurz vor Ende des Rennens und nach etwa 1400 zurückgelegten Höhenmetern startete der Bergsprint. Hier nahm ich nochmal all meine Kraft zusammen und sprintete los. Nach 2 Stunden und 29 Minuten erreichte ich überglücklich als erste Frau und gesamt 21. das Ziel.

Ich gab an diesem Tag 100 % und bin zufrieden, dass ich das ganze Rennen trotz der schlechten Bedingungen durchhalten konnte. So sicherte ich mir auch den Sieg beim Bergsprint. Vor allem war ich aber froh, dass mein super Material den Witterungen standhielt und ich trotz der Schlammschlacht keinen Defekt hatte!

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