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Mit Startnummer 1 in den Länderkampf

Österreich gegen Deutschland lautet auf dem Papier das große Nationen-Duell beim Ironman 70.3 St. Pölten. Der Niederösterreicher Michael Weiss möchte bei seinem vierten Antreten den Heimvorteil ausspielen und – anders als zuletzt in Aix-en-Provence – bis zum Schluss um die Stockerlplätze kämpfen. „Ich freue mich auf eine der besten Veranstaltungen im internationalen Triathlon-Kalender“, so der 34-Jährige.

Michael Weiss wird bei seinem Heim-Rennen eine große Ehre zuteil: er führt das Profi-Feld mit Startnummer 1 an. Die Konkurrenz in St. Pölten ist traditionell stark: aus Deutschland kommen Andreas Böcherer, zuletzt Gewinner des Ironman 70.3 Pays d’Aix, und Nils Frommhold. Dazu kommen mit Andreas Giglmayr, Paul Reitmayr und Thomas Steger („Er verkörpert die neue Generation!“) auch starke nationale Gegner.

„Ich bin in einer sehr, sehr guten Form. Das einzige Fragezeichen ist das Knie. Aber ich war bei den Spezialisten aus dem IMSB in besten Händen, hatte täglich zwei Stunden Physiotherapie. In den Tempotrainings hat das Knie gehalten, ich denke also nicht, dass ich mir allzu viele Gedanken machen muss“, so der Gumpoldskirchner.

Die Strategie für die Halbdistanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen) ist klar: „Ich hoffe, dass sich der Rückstand beim Schwimmen in Grenzen hält – und dann werde ich am Rad zum Angriff blasen!“ Die Strecke ist prädestiniert für eine Aufholjagd. „Auf der Autobahn und in der Wachau kann man es richtig krachen lassen. Vorausgesetzt es bleibt trocken“, erklärt Weiss, der einer der schnellsten Radfahrer im gesamten Triathlon-Zirkus ist.

Dass er die Strecke und damit auch die beiden Anstiege wie seine Westentasche kennt, ist ebenso kein Nachteil wie der Wohlfühlfaktor auf seinem neuen Rad. „Ich habe mich noch nie so gut gefühlt auf einem Triathlon-Rad wie auf meinem Falco V.“ Ein Beleg war der schnellste Bike-Split beim Ironman 70.3 Pays d’Aix vor zwei Wochen.

Der Blick ist aber in die Zukunft gerichtet und die Vorfreude auf St. Pölten richtig groß, denn: „Es ist eine der besten Veranstaltungen im internationalen Triathlon-Kalender. Eine so perfekte Organisation erlebt man selten.“ Dazu kommt die Stimmung im Stadion, die auch den routinierten Triathlon-Profi nicht kalt lässt. „Wenn man das erste Mal ins Stadion läuft, ist es immer wieder Gänsehaut.“ Dass es ein echtes Heim-Rennen für Michael Weiss wird, dafür sorgen auch heuer wieder Familie und Freunde, die ihn in St. Pölten und entlang der Strecke lautstark unterstützen.

Das beigefügte Foto ist bei Nennung des (c) Kevin Koresky Pix honorarfrei zu verwenden.

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