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Am Weg zum Stockerl gestoppt

Triathlon-Profi Michael Weiss liegt beim Ironman 70.3 Pays d’Aix nach der besten Rad-Performance beim abschließenden Halbmarathon auf Stockerlkurs. Doch dann bereitet dem Niederösterreicher das Knie Probleme. Eine Untersuchung soll nun Aufschluss über die Art der Verletzung geben.

Das hochkarätig besetzte Rennen in Aix-en-Provence begann für Michael Weiss vielversprechend. Nach einem guten Schwimmen – die 1,9 km absolvierte er in 26:24 Minuten – startete der 34-Jährige auf den 90 Rad-Kilometern zur großen Aufholjagd.

„Ich habe richtig Druck aufs Pedal bekommen und mich Athlet um Athlet nach vorne gearbeitet. Das war die erhoffte Bestätigung für die super Rad-Form.“ Auf seinem Falco V gelang ihm der schnellste Bike-Split des Tages: 2:12:14 Stunden, 40,84 km/h Schnitt.

Weiss kam als Dritter in die Wechselzone. „Ich wollte Andi Böcherer und Boris Stein ein bisschen ärgern und im Kampf um den Sieg noch ein Wörtchen mitreden“, schmolz der Rückstand auf die beiden Deutschen auf den ersten Lauf-Kilometern weiter.

Ein falscher Schritt

Doch nach 11 Kilometern wurde der Gumpoldskirchener in einer schnellen Bergab-Kurve jäh gestoppt. „Es hat laut geknackst und das Knie hat blockiert. Ich habe sofort Tempo rausgenommen, um nicht noch größeren Schaden anzurichten.“ Weil er keine Schmerzen hatte, brachte Weiss die Halbdistanz joggend zu Ende, finishte nach 4:17:32 Stunden auf Platz 22.

Eine Untersuchung im High-Performance-Center IMSB soll Aufschluss über die genaue Art der Verletzung geben. „Ich bin bei meinem Team in den besten Händen. Erst wenn wir eine genaue Diagnose haben, werden wir über die nächsten Schritte beraten.“

Dann wird sich auch entscheiden, ob er in 14 Tagen beim Ironman 70.3 Austria in St. Pölten an den Start gehen kann. „Ich hoffe sehr, dass es sich ausgeht, weil mein Heimrennen ein Fix- und Höhepunkt in meiner Saisonplanung ist.“

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