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Aerodynamik am Prüfstand

Intensive Test-Tage hat Triathlon-Profi Michael Weiss absolviert. Bei einem Aero-Test im Wiener Dusika-Stadion wurde gemeinsam mit Laufrad-Ausrüster XeNTiS nach dem besten Bike-Setup für die nächsten Rennen und auch schon die Ironman World Championships auf Hawaii gesucht – und gefunden. „Wir haben wieder einen großen Schritt nach vorne gemacht“, freut sich der Niederösterreicher.

Nach der ersten Hälfte der Saison – mit insgesamt fünf Renneinsätzen und dem Sieg beim Ironman Cozumel – hat Michael Weiss mit seinem Team eine Zwischenbilanz gezogen. „Stillstand ist Rückschritt. Deshalb war ich sehr froh, dass mir XeNTiS die Gelegenheit gegeben hat, einen Aero-Test im Dusika-Stadion durchzuführen.“

Auf der einzigen Bahnrad-Anlage Österreichs wurde mehr als sechs Stunden intensiv getestet, darunter auch verschiedene Prototypen vom Laufrad-Hersteller. Und auch das neue Scheibenrad, mit dem der 34-Jährige bei der Challenge Dubai für Furore sorgte. „Mein Postfach ist damals übergegangen, ich habe Anfragen aus der ganzen Welt bekommen“, erzählt der Gumpoldskirchner, der an der Entwicklung der ersten Scheibe von den Carbon-Spezialisten großen Anteil hatte.

„Michael ist nicht nur einer der stärksten Radfahrer im gesamten Profi-Feld und damit ein super Maßstab für unsere Produkte, er ist vor allem auch ein Tüftler, der sein Bike-Setup ständig weiterentwickeln und verbessern möchte“, freut sich Felix Schneider, der als Technischer Leiter und Entwicklungschef beim steirischen Carbon-Spezialisten in ständigem Austausch mit dem einzigen österreichischen Ironman-Sieger steht.

Die Ergebnisse des Aero-Tests bleiben vorerst top-secret. Nur so viel sei verraten: „Wir haben wieder einen großen Schritt nach vorne gemacht. Von der Position am Bike über die perfekte Laufrad-Kombination für die unterschiedlichen Bedingungen bis hin zu den verschiedenen Optionen beim Helm.“

Kein Geheimnis ist, dass Michael Weiss am 28. Juni den Ironman Austria bestreiten wird. Dabei kommt es zur Neuauflage des Duells mit Marino Vanhoenacker, der am Wörthersee sechs Mal gewinnen konnte. Beim Weltrekord des Belgiers im Jahr 2011 blieb „Wiki-Miki“ als erster Österreicher unter der 8-Stunden-Marke. „Ich habe viele gute Erinnerungen an den Ironman Austria, war in Klagenfurt bereits zwei Mal am Stockerl.“ Das ist auch für heuer das große Ziel: „Nach Platz 8 im Vorjahr habe ich noch eine Rechnung offen!“

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