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Riccardo Zoidl Staatsmeister 2013!

Es ist noch sehr knapp geworden, doch der „Kannibale“ frisst alle. Ricci Zoidl fährt praktisch das gesamte Rennen an der Spitze. Über 100 Kilometer davon mit dem IAM-Profi Matthias Brändle, den er auf dem ersten steilen Anstieg der Schlussrunde abschüttelt und solo weitere 4 mal über den 12 Kilometer-Abschlusskurs der Staatsmeisterschaftsstrecke bei Bad Erlach (NÖ), reitet.

So etwas hat es in der Geschichte des österreichischen Radsports noch nie gegeben. 45 Sekunden Vorsprung an der letzten Bergwertung, die er auch vor den Tirolern Stefan Denifl (IAM) und Harald Totschnig ins Ziel bringt. Weitere Superlative: Ricci ist im Europe-Ranking nun zweiter mit 337,5 Punkten, so weit vorne war ebenfalls noch nie ein Österreicher.

Die Erfolgsmeldungen fürs Welser Gourmetfein-Team sind aber noch nicht zu Ende: Der wiedererstarkte Lukas Pöstlberger behauptet sich in der Verfolgergruppe, wird fünfter im Rennen und damit bester in der U23 Nachwuchswertung, also 2 Titel in zwei Jahren für Lukas. Toll auch die weiteren Platzierungen vor allen Dingen der blutjungen Starter der Welser Mannschaft: Auf Platz 8 Jan Sokol, 12. Sebastian Schönberger, 14. Daniel Lehner und die beiden Paulus-Brüder Daniel und Dennis auch noch unter den ersten 19.

Weiter im Erfolgs-Programm: Der ebenfalls für den Welser Verein startende Matija Kvasina wird am Samstag kroatischer Meister im Einzelzeitfahren. So viele Titel, eine derartige Anhäufung an Spitzenleistungen hat es für den Welser, ja oberösterreichischen Radsport sicher noch nie gegeben. Teamchef Andi Grossek steht vor einem ernsthaften Problem: Wen nimmt er zur Ö-Tour mit, was kann er denjenigen als Argument vorbringen, die im 8-Mann Kader keinen Platz haben?

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