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Race Across Russia erfolgreich abgeschlossen!

Das längste Radrennen der Welt ist geschafft - eine Weltrekordmarke gesetzt- das größte Land der Welt erfolgreich durchquert

Das AusTriaTeam hat das geschafft, woran nur wenige Russen glaubten: Von Moskau nach Wladiwostok, 9208 Kilometer in 13 Tagen 2 Std 59 min, non-stop mit dem Rad, 55.000 Höhenmeter, mit wenig Schlaf und als logistisches Großprojekt. Die Triathleten Andreas Sachs, Robert Lang Michael Strasser und Walter Zelenka trafen um viele Erlebnisse bereichert und in gutem körperlichen Zustand in Wladiwostok ein.

Offizielle Empfänge in Städten, streckenweiser Polizeischutz und Erlebnisse mit begleitenden Radfahrern und Fans brachten zusätzliche Motivation für das Team und machte die Russische Anerkennung für dieses Projekt deutlich.

Das RARU-Team fuhr durch Russland in weniger als 14 Tagen, zuerst durch den europäischen Teil ab Moskau mit den Städten Yaroslavl, Kastrama, Kirov und Perm, wo zum Teil die lokale Polizei ständig begleitete und überquerte dann den Ural und damit die Grenze Europa/Asien. In Ekaterinburg wurde das RARU-Team offiziell begrüßt und eine Gruppe junger Radfahrerinnen hatte einen Tanz einstudiert. Weiter ging es über Tyumen, Omsk, Novosibirsk, Kemerova und Krasnoyarsk durch ein faszinierendes Sibirien über Kansk nach Irkutsk am Baikalsee.

Die Straßen durch Sibirien waren in einem überraschend guten Zustand. Nur an einigen wenigen Abschnitten musste ein Cross Bike das Rennrad ablösen.

Etwa 200 Kilometer entlang dem größten und ältesten Süßwassersee der Welt, dem Baikalsee, ging es in die Hauptstadt Ulan Ude der Republik Burjatien und weiter entlang der Mongolischen Grenze über eine traumhafte bergige und besonders schöne Landschaft in die Region Zabaikal (hinter dem Baikal) nach Chita. Von Chita ging es weiter richtung Chabarowsk auf der zum Teil neu gebauten 2000 Kilometer langen Amurstraße. Dieser Abschnitt nahm drei Tage in Anspruch, wobei einmal für die Nächtigung mangels Alternative als Quartier das Arbeiterwohnheim einer chinesischen Cellulosefabrik in Amazar diente.

Die Strecke über die Amurstraße war landschaftlich beeindruckend und wechselte von waldigen, hügeligen Teilen auf weite Ebenen, die auf einer Länge von fast 600 Kilometern vom größten Hochwasser seit 40 Jahren überflutet waren. Das RARU-Team hatte Glück, dass die Amurstraße nur an einigen Stellen vom Hochwasser beeinträchtigt war.

Der letzte Abschnitt von Chabarowsk über die Kleinstadt Ussurisk, wo der letzte Teamwechsel stattfand, nach Wladiwostok war wahrscheinlich der härteste von allen. Die „Dauerbaustelle“ über fast 800 Kilometer war eine ziemliche Herausforderung für die Radfahrer. Auf diesem letzten Streckenabschnitt nach Wladiwostok forderten daher die schlechten Straßenverhältnisse, immer wieder einsetzender Regen und die steigenden Temperaturen das letzte von unseren Rennfahrern.

Das AusTriaTeam besteht aus 4 Radfahrern, alles Amateure, die in ihren Berufen voll eingesetzt sind. Neben dem Gründer Mag. Andreas Sachs, nahmen die Triathleten Robert Lang, DI Michael Strasser und Walter Zelenka als Radrennfahrer an diesem Weltrekordprojekt teil. Das 16-köpfige Begleitteam bestand aus den Organisatoren, Arzt, Masseur, Mechaniker, Koch, Logistiker und dem Filmteam.

Das „Race across Russia 2013“-Projekt wurde in ganz Russland auch in Gebieten, die gar nicht auf der Route lagen, intensiv verfolgt. Die Fernsehsender Russia Today und NTV Plus berichteten mehrmals ausführlich. Fernsehsender in den Regionen brachten oft mehrere Minuten mit aktuellen Interviews der Teilnehmer. Der ORF, Servus TV und Puls 4 berichteten im österreichischen Fernsehen.

 

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