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Natascha Schmitt 4. Platz Challenge Kraichgau

Natascha Schmitt wird Vierte bei der Challenge Kraichgau

Nataschas Wettkampfvorbereitung einen Tag vor dem Rennen umfasst ein kurzes Radfahren und einen kurzen Lauf. Eigentlich Routine, doch dieses Mal wurde ihr Puls ein bisschen nach oben getrieben. „Zwei Mal platzte mir der Reifen, sodass ich alle meine Ersatzschläuche bereits vor dem Rennen aufgebraucht hatte. Schnell mussten Schläuche für das morgige Rennen organisiert werden“, berichtet Natascha von dem Tag vor dem Rennen.

Die frühen Morgenstunden kündigten einen schönen Tag an. „Doch als ich die letzten Vorbereitungen an meinem Rad erledigt hatte, kamen die ersten Regentropfen.“ Danach folgten starke Regenfälle und Gewitter. Athleten, Zuschauer, Kampfrichter, .... alle suchten einen Platz zum Unterstellen. Niemand wusste, wie es weitergeht und wann das Unwetter endlich vorüber sein wird. Zweimal wurde der Start verschoben, bis um zehn Uhr endlich der Startschuss fallen sollte. „Meine Vorbereitung auf ein Rennen sieht normal anders aus, aber gegen das Wetter kann man nun mal nichts machen“, kommentiert Natascha den verzögerten Start.

Nach dem Startschuss versuchte sich Natascha aus der Masse zu lösen, doch die Arme wollten heute nicht so wie sonst. Nach 27:28 Minuten erreichte sie das Ufer. Nicht ganz wie geplant, aber schließlich besteht ein Triathlon aus drei Disziplinen und mit ihrer Schwimmzeit lag sie nur 9s hinter der dritten Frau. „Mit großer Motivation bin ich demnach aufs Rad gestiegen. Die Beine fühlten sich gut an, doch meine anvisierten Wattwerte wollten einfach nicht auf meiner Anzeige erscheinen, sodass ich einige Frauen ziehen lassen musste.“ Nach 2:38:55 Minuten kam die Frankfurterin als Sechste in die Wechselzone. Nun hieß es Druck machen und bis ins Ziel alles geben. Bereits auf der ersten von drei Runden konnte Natascha zwei Athletinnen überholen, sodass sie schon auf Rang vier lag. "Weiter Druck machen und eine schnelle Laufzeit abliefern", war die Aufforderung ihres Trainers, der sie nachkommen wollte.

Nach 4:34:32h und 1:25:30h für den abschließenden Halbmarathon war sie im Ziel und konnte sich über Rang vier der Gesamtwertung und über die Bronzemedaille der Deutschen Meisterschaften freuen.

„Mein Glückwunsch geht an die ersten drei Damen, die ein starkes Rennen gezeigt haben. Schnellste Frau wurde Yvonne van Vlerken, vor Julia Gajer und Jenny Schulz.“

 

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