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Natascha Schmitt 3. beim 70.3 Luxembourg

Nach drei erfolgreichen Rennen in Folge mit zwei Siegen auf der Kurzdistanz in Frankfurt und Viernheim und dem achten Rang bei den Ironman 70.3 Europameisterschaften in Wiesbaden schöpfte Natascha neue Motivation für die letzten Rennen der Saison.

Das Training wurde nochmals intensiviert, d. h. die Umfänge reduziert und einige Einheiten mit hohen Intensitäten trainiert. Doch nach dem schönen Wetter in den vergangenen Tagen meinte es der Wettergott heute nicht gut mit den Athleten. Bereits am Samstag fing es an zu regnen und setzte sich bis zum Sonntag fort. Somit war klar, dass es ein anspruchsvolles Rennen werden würde.

Um 8 Uhr fiel der Start für Natascha. Die Sportwissenschaftlerin konnte sich gleich zu Beginn eine gute Ausgangsposition verschaffen. Sie hatte zu jederzeit Füße hinter denen sie herschwimmen und den Wasserschatten nutzen konnte. Nach 26:35 Minuten erreichte Natascha als Dritte die Wechselzone und machte sich auf die 90 Radkilometer.

Auf den ersten Metern entlang der Mosel fühlte sich Natascha gut, sodass sie ordentlich Druck auf die Pedale brachte. Doch schnell änderte sich der Zustand und sie verlor an Boden. Sie versuchte weiter ihre anvisierten Wattzahlen zu halten, doch dies gelang ihr nicht. Die Beine wurden schwerer und sie musste die Konkurrentinnen ziehen lassen. Nach 2:30:47 Minuten kam sie als Vierte in die Wechselzone.

Nun wollte Natascha den Turbo zünden, doch auch hier war es ein Kampf gegen den eigenen Körper. Die 27jährige versuchte das Letzte aus ihrem Körper herauszuholen. Auf den vier Laufrunden konnte sich die 27jährige immer näher an die bis dahin Drittplatzierte heranschieben. Natascha glaubte an ihre Chance "noch auf das Podium zu steigen". In der letzten Runde überholte sie dann Sementha Varrierer und setzte sich auf den Bronzerang.

Am Ende erreichte sie in einer neuen persönlichen Bestzeit von 4:27:44 Minuten und 1:27:00 Minuten für den abschließenden Halbmarathon glücklich als Drittplatzierte das Ziel. "Ich bin sehr glücklich über meinen dritten Platz. Doch es war ein hartes Rennen. Meine Beine fühlten sich früh schwer und mein Körper müde an.

Doch ich wollte mir möglichst viele Punkte für die Ironman 70.3 WM im Jahr 2014 sichern, so versuchte ich alles aus mir raus zu holen," so Natascha kurz nach dem Rennen.

Nataschas Glückwunsch gilt der Siegerin Sofie Goos aus Belgien in 4:21:27 Minuten und der Zweitplatzierten Susie Hignett aus Great Britain in 4:21:32 Minuten.

Nach einer kurzen Erholungsphase wird sich Natascha für zwei Wochen nochmals intensiv auf ihr Abschlussrennen auf Lanzarote vorbereiten. Im Training wird der Schwerpunkt weiter auf der Verbesserung der Schnelligkeit und zusätzlich der Kraftausdauer liegen. In Lanzarote erwartet die Frankfurterin Wind und eine schwere Rad- und Laufstrecke.

In den verbleibenden vier Wochen wird Natascha an einer Dokumentation vom Fernsehsender 3Sat zum Thema "Ausdauertraining" mitwirken. Dafür wird sie am 16. und 17. September bei einer umfangreichen Leistungsdiagnostik am IAT in Leipzig begleitet. Danach wird das Kamerateam einen "normalen" Trainingstag von Natascha filmen und auch beim Rennen in Lanzarote vor Ort sein. Das Datum der Ausstrahlung ist noch nicht bekannt, wird aber noch mitgeteilt.

Nach dem Rennen wird sich die Sportwissenschaftlerin eine kurze Trainingspause gönnen, um neue Kraft und Motivation für die neue Saison zu schöpfen. Danach beginnt für Natascha die Off-Season und somit die Vorbereitung für das kommende Jahr.

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