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Matija Kvasina gewinnt Etappe und wird Gesamtdritter in Südböhmen, Ricci Zoidl 4.

Die 2.2. UCI Rundfahrt in unserem nördlichen Nachbarland brachte dem Gourmetfein-Team ein Erfolgserlebnis nach dem anderen. Stage 1: Ricci Zoidl sprintet aus einer 5-Mann-Spitzengruppe auf Platz zwei. Am nächsten Tag steht Jan Sokol als Dritter am Podest der zweiten Etappe. Die 3. Etappe am Samstag wurde die Beute unseres kroatischen Zeitfahrmeisters, der seine 6 Fluchtgefährten kurz vor dem Ziel in der Querfeldeinhauptstadt Tabor attackierte und mit 17 Sekunden Vorsprung auf seine Verfolger den Zielstrich überquerte.

Das Hauptfeld mit den bis dahin Führenden folgte mit 1.03 Minuten Rückstand, daher kam es bei der Abschlussetappe zu folgender extrem spannender Konstellation: In Front der Franzose Florian Senechal, 3 Sekunden dahinter Matija Kvasina, 4 Sekunden Rückstand hat Ricci Zoidl. Da die 141 Kilometer lange Schlussetappe mit dem Ziel in Jindrichuv Hradec dann doch von der Topografie nicht anspruchsvoll genug war, gabs auf den vorderen Plätzen keine Veränderung mehr.

Der sportliche Leiter Andi Grossek ist trotzdem sehr zufrieden: „Gourmetfein-Wels holte drei Podestplätze und gewann die Mannschaftswertung. Ricci Zoidl fuhr nach den Etappen noch einmal Trainingseinheiten von 2 – 3 Stunden, als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Florenz“. Diese Aussage muss man sich erst auf der Zunge zergehen lassen. Zuerst 2 bis 4 Stunden Radrennen fahren und dann noch Spezialtraining dranhängen. Wir wünschen Ricci, dass er gesund bleibt und bei der WM in zwei Wochen die optimale Form erreicht.

Eine weitere Abordnung des Welser Team startete in Kehl/Rhein am Samstag bei einem international besetzten Einladungskriterium, Paul Illenberger stand als vierter knapp neben dem Siegerpodest. Am Sonntag, beim Straßenrennen in Schwaz/Tirol über 160 Kilometer legte Sebastian Schönberger eine weitere Talentprobe ab. Als einziger Welser in der mit Fahren aus 5 Nationen besetzten Spitzengruppe hatte er das taktische Glück nicht auf seiner Seite, Rang 11 war das eher suboptimale Ergebnis.

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