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Edi Fuchs drei Wochen nach dem RAAM wieder fest im Sattel

Noch nicht einmal ein Monat ist seit dem Race Across America vergangen. Der Grazer Edi Fuchs dürfte die 5.000 Kilometer lange Anstrengung jedoch recht gut verdaut haben. Denn nur drei Wochen nach dem Rennen durch Amerika konnte Fuchs das 12-Stunden Rennen von Kaindorf für sich entscheiden.

Der Sieg beim 12-Stunden-Bewerb bedeutete dabei den fünften Sieg in Serie für den gebürtigen Bad Radkersburger. Von 2009 bis 2012 konnte Fuchs jeweils den 24-Stunden-Bewerb für sich entscheiden. Eine Teilnahme bei diesem stand heuer jedoch aufgrund des Race Across Americas nicht zu Debatte.

Zur Teilnahme auf dem 17,6 Kilometer langen Rundkurs entschied sich Fuchs erst in letzter Minute. Da er das RAAM jedoch ohne große Blessuren überstanden hatte, traf der Grazer jedoch schlussendlich die Wahl, sich der 70-Mann starken Konkurrenz zu stellen.

Für Fuchs war die Teilnahme dabei Ehrensache: „Bei dem Rennen in der Ökoregion Kaindorf bin ich immer wieder gerne am Start. Es herrscht dort eine tolle Stimmung – wie bei einem Volksfest. Und daher wollte ich auch unbedingt dabei sein, auch wenn meine Akkus nach dem RAAM noch nicht vollständig aufgeladen waren“. Dreiköpfige Spitzengruppe prägt Anfangsphase

Beim Start fühlte sich Fuchs jedoch noch nicht zu 100 Prozent fit. Über eine Stunde benötigte sein Körper, um sich wieder an die Belastung zu gewöhnen. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich schon in einer drei Mann starken Spitzengruppe, die sich bereits wenige Kilometer nach dem Start bildete. Dort war er gemeinsam mit Christian Lengyel und Wolfgang Macher unterwegs.

Nach rund einem Viertel des Rennens verschärfte Macher das Tempo und konnte einen Vorsprung von bis zu fünf Minuten auf die Konkurrenz herausfahren. Schlussendlich konnte er das Tempo jedoch nicht durchhalten und musste das Rennen vorzeitig beenden.

So konnte Fuchs nach etwas über sieben Stunden die Führung des Rennens übernehmen. Doch von diesem Moment an, machten sich die Strapazen des Race Across America immer deutlicher bemerkbar. „Es wurde mit jeder Runde schlimmer. In den letzten Stunden plagten mich starke Krämpfe und das Rennen wurde für mich zu einem absoluten Kampf ums Überleben“, meinte Fuchs im Anschluss.

Letztendlich konnte er den Kampf jedoch für sich entscheiden und triumphierte nach zwölf Stunden und über 4.000 Höhenmetern mit fast 450 zurückgelegten Kilometern. Die Siegerehrung führte der Sieger des Race Across America, Christoph Strasser, durch. Er entschied sich, dem Rennen als Zuseher und Ehrengast beizuwohnen.

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