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4. Etappe Tour de Bretagne

Führung verteidigt. Staatsmeister verletzt, Le Rheu – Fougeres 156km

Keine Veränderung im Gesamtklassement brachte das heutige vierte Teilstück der Tour de Bretagne. Obwohl die 156km von Le Rheu nach Fougeres von ständigen Attacken und zahlreichen Spitzengruppen geprägt war, ist es unserer Equipe gelungen das Leader Trikot von Riccardo Zoidl zu verteidigen. Am Ende belegte Ricci einen soliden neunten Etappenrang.

Pech hatte indes Staatsmeister Pöstelberger er stürzt im Finale und muss mit Verletzungen an der Hand ärztlich versorgt werden. Sein morgiges Antretetn ist ungewiss.

Großen Anteil am guten abschneiden der Grünen hatte heute eine Strategieänderung. Aufgrund der ständigen Angriffe des gesamten Feldes haben sich unser Sportchef Grossek und Chefstratege Markus Eibegger am kurzen Dienstweg entschieden die Taktik umzustellen.

„Wenn 100 Mann gegen einen fahren ist es nötig schnell zu reagieren. Deswegen haben wir unsre Taktik mitten im Rennen umgekrempelt. Anstatt ständig von vorne das Rennen zu kontrollieren, sind wir in die Offensive gegangen und haben versucht Jan Sokol, der gesamt Vierter ist, mit in die Gruppen zu schicken. So ist es uns gelungen Riccis direkte Gegner in die Verantwortung zu zwingen und unsere Jungs zu entlasten….!“, erklärt Coach Andi Grossek die heutige Fahrweise unserer Mannschaft.

Von Rennkilometer 40 bis 125 bestimmte somit ein Ausreißversuch um Jan SOKOL das Geschehen.

Dramatisch dann das Finale: Erst wird Stephan RABISTCH durch einen Defekt weit nach hinten geworfen, dann stürzt mit Staatsmeister Lukas PÖSTLBERGER einer der wichtigsten Zoidl Helfer.

Trotzdem schafft es Zoidl sich im schwierigen Finish zu behaupten. Ein solider neunter Platz reicht locker um die Führung zu verteidigen.

„Mit dem heutigen Rennverlauf kann ich leben. Auch wenn Pöstlberger nicht schwerer verletzt ist, hoffe ich nun dass er weiterhin unbeeinträchtigt starten kann. Er würde uns sehr fehlen…!“, macht sich Grossek Sorgen um seinen leicht verletzten Staatsmeister.

Gelingt es unserer Squadra auch morgen das Trikot des Gesamtführenden zu verteidigen, hat Zoidl beste Karten seinen zweiten Rundfahrtssieg in diesem Jahr einzufahren. Denn in seiner Spezialdisziplin sollte Zoidl am Dienstag die besten Chancen haben seinen einminütigen Vorsprung sogar noch etwas weiter auszubauen.

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