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4. Etappe Settimana Internazionale Crevalcore – Crevalcore (14,3 km / Einzelzeitfahren)

(c) Mario Stiehl

Zoidl als cleverer Verwalter

Im Vorjahr hat sich Ricci Zoidl auf der internationalen Radsportbühne einen Namen als großartiger Zeitfahrer und ungestümer Ausreißer gemacht. Heuer hat er sein Repertoire um eine weitere Qualität erweitert: taktisches Kalkül

Anstatt in seiner Spezialdisziplin, dem Zeitfahren, alles auf eine Karte zu setzen, hat Zoidl heute mit einem dosierten Lauf seinen sensationellen Gesamtrang abgesichert und vermutlich sogar verbessert.

„Ricci hat das wirklich großartig gemacht, gerade auf der kurzen Distanz läuft man Gefahr viel Zeit zu verlieren wenn man den Motor überdreht, also zu viel Sauerstoffschuld eingeht. Anstatt alles zu riskieren ist Ricci auf Nummer sicher gegangen und innerhalb seiner Grenzen geblieben. Auf die Kurzstreckenspezialisten hat er dadurch zwar etwas Zeit verloren, gegenüber vielen der anderen Klassement Fahrer hat er aber trotzdem Boden gut gemacht…“, erklärt Wels Sportchef Grossek.

Auf den außer Reichweite befindlichen Gesamtführenden Ulissi (ITA; Lampre Merida) hat der Tchibo Liga Sieger zwar 17sec eingebüßt. Mit Basso (ITA; Cannondale) war Zoidl bereits Zeitgleich, seinen direkten Gegnern Rebellin (ITA; CCC), Bongiorno (ITA; Bardiani CSF) und König (CZ, NetAp) hat Ricci aber sogar Zeit abgenommen….

Mit Spannung wird das neue Gesamtklassement erwartet. Kann gut sein, dass sich Zoidl auf einen Top 5 Platz vorgeschoben hat.

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