Background Image TRIA Background Image Bikestart

Zoidl vor Bundesliga Gesamtsieg

(c) Mario Stiehl - world of cycling

Mit einem slowenischen Sieg endet die 52. Burgenlandrundfahrt. Tim Mikelj vom Sava Kranj Team schafft es im Finale seine acht Fluchtgefährten zu distanzieren. Er gewinnt vor Gaugl und Hofer (beide Team Vorarlberg). Stefan Rabitsch als fünfter und Staatsmeister Lukas Pöstlberger als achter sichern dem Team ARBÖ Gourmetfein Wels Platz zwei der Teamwertung im Burgenland.

Kaum Bewegung gab es in der Tchibo.Top.Radliga Einzelwertung: Die topplatzierten

Fahrer Zoidl, Auer und Benetseder beenden den Klassiker auf den Plätzen 20, 22 und 25. Somit steht Riccardo Zoidl zwei Rennen vor Schluss quasi fix als Sieger fest.

Typisch für Spätsommer und Herbstrennen, fällt auch bei der 52. Burgenlandrundfahrt eine Vorentscheidung sofort nach dem Start: Eine 16 Mann starke Gruppe kann sich lösen, schrumpft noch innerhalb der ersten Rennstunde auf neun Fahrer und kommt bis ins Finale.

Aus Gourmetfein Sicht haben Staatsmeister Pöstlberger und Stephan Rabitsch den besten Riecher. Sie beißen sich bis in zum Schluss in der Partie fest.

„Trotz extremer Hitze und schwerer Strecke sind die beiden jungen Fahrer heute ein beherztes Rennen gefahren. Schade, dass beiden im Finale ein paar Körner gefehlt haben!“, zeigt sich Sportchef Grossek zufrieden mit der Leistung seiner Youngsters.

Am Ende kämpft sich Rabitsch auf einen beachtlichen fünften Platz, Staatsmeister Pöstlberger wird achter und Sprinter Jan Sokol rettet dem Team Gourmetfein Wels als 13er wichtige Punkte für die Mannschaftswertung.

Das aus Gourmetfeinsicht spannendere Rennen findet jedoch sechs Minuten hinter der Spitzengruppe statt.

Dort steigt ein taktischer Kampf um die Liga Gesamtwertung. Ricci Zoidl, der Mann in gelb, gegen seine gefährlichsten Verfolger Auer und Benetseder, die zumindest die arithmetische Chance auf den Bundesliga Sieg wahren wollen.

Aber Zoidl gibt sich keine Blöße. Taktisch diszipliniert zielt er auf ein sicheres Top 30 Resultat. Ein unspektakulärer 22. Platz reicht dem Goldwörther schließlich um den Liga Sieg vorzeitig zu fixieren.

Immer enger wird’s indes im Teambewerb. Die starke Vorarlberg Equipe hat gestern weiter Boden gut gemacht und liegt zwei Rennen vor Schluss nur mehr 9 Punkte hinter den Welsern.

Eine Vorentscheidung könnte bereits nächste Woche fallen. Am Programm steht Laibach – Zagreb, eine Rennen das sowohl Zoidl als auch Eibegger auf den Leib geschnitten ist.

 

Dieser Beitrag wurde unter News, Rennrad veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.