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Trofeo Trieste: Zoidl-Eibegger beste Österreicher

Ein Ouverture nach Maß gelang dem neuformierten Team Gourmetfein Wels beim Italienischen Klassiker Trofeo Trieste (UCI 1.2). Als bester Österreicher belegt Riccardo Zoidl nach 143 selektiven Kilometern den starken fünften Rang. Neuzugang Markus Eibegger erkämpft als 7er ebenfalls wertvolle European Tour Punkte. Beeindruckend, die geschlossen starke Mannschaftsleistung: alle acht Gourmetfeinfahrer finishen.

Wie berichtet ging es für das Team ARBÖ Gourmetfein Wels direkt nach der Teampräsentation Richtung Trainingslager Cesenatico. Nach zwei Arbeitstagen in denen Sportchef Grossek vor allem versuchte die Mannschaft zu synchronisieren, dann Abreise zum ersten Rennen. Am Programm, die 36. Auflage des Italienisch-Slowenischen Frühjahrsklassikers Trofeo ZSSDI Trieste. Ein Wettkampf, der für seinen malerischen Auftakt entlang der Adria, vorbei am Schloss Miramare und sein grausames Finale in den Hügel des Karsts bekannt ist.

Sightseeing ist trotz traumhafter Kulisse undenkbar. In der ersten Stunde fällt die Tachonadel kaum unter 55km/h. Erst nach gut 50km, nahe Gorizia, kann sich ein Solist lösen. Der Russe erkämpft einen Vorsprung von bis zu drei Minuten, wird vom Feld aber an der sprichwörtlich langen Leine gehalten. Sein Vorstoß ist nur Vorgeplänkel.

Am knapp vier Kilometer langen Anstieg zur ersten Zieldurchfahrt decken die Favoriten erstmals auf. Zoidl, Eibegger aber auch Furdi und Golcer (beide Team Tyrol) sind unter den Besten. Ein spannendes Finale entbrennt. Wenige Kilometer vor dem Ziel sieht alles nach einem slowenischen Sieg aus. Furdi und Nose (Adria Mobil) lösen sich aus dem Peloton. Zu früh! Denn erst an der "Flamme Rouge" zündet der Italiener Facchini seinen Turbo und stürmt souverän zum Sieg. Aber auch Zoidl und Eibegger drehen mächtig auf. Ricci fliegt letztlich auf Platz fünf, Eibegger rettet Rang sieben.

„Im Finale hatten Eibi und ich noch leichte Abstimmungsschwierigkeiten. Platz fünf und sieben sind aber trotzdem recht gut.“ kommentiert Ricci Zoidl die sensationelle Premierenvorstellung gewohnt bescheiden. 16 Punkte können die grünen im UCI Ranking anschreiben, gleich viel also wie das Team Tirol für den dritten Platz Ihres Spitzenmannes Blaz Furdi bekommt. Ein spannender Kampf der beiden österreichischen Top Teams zeichnet sich ab.

Infos zum Team findest du unter www.radclubwels.at

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