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The deed is done

aus der feinen Klinge von Großmeister Al-Sultan

Das Training ist vollendet, die Lebensmittel aufgebraucht, die Trainingmotivation auch. Nach drei Wochen anspruchsvollen Trainings und vier Tagen Tapering verlassen wir frohen Mutes Tucson. Wie auch vergangenes Jahr war es meistens heiß und unser Training hart. Als Team sind wir (hoffentlich) wieder ein Stück weit zusammengewachsen, zumindest kam die eine oder andere unbekannte Seite zum Vorschein.

Die Reisegruppe für das Unternehmen Ironman Weltmeisterschaft 2012 bestand aus folgenden Protagonisten:

Jérémy, der stille Franzose, der Makellose. Trinkt nicht, raucht nicht, spielt nicht und schaut den Mädels nur aus dem Augenwinkel auf den Popo. Ist ein Segen für jedes Trainingslager – ist er doch gelernter Koch!

Kristin, die Verwirrung, Möller. Kostet uns manchmal Nerven, bringt uns oft zum Lachen und lässt sich auch durch unsere kopfschüttelnden Belehrungsversuche nicht aus der Ruhe bringen. Die größte Freude für sie ist es, ihre männlichen Trainingspartner beim Laufen abzuhängen.

Maik, the Decider, ist zwar dieses Jahr nach einer etwas verkorksten Saison nicht für Kona qualifiziert, hat sich aber so gefreut mit uns zu trainieren, dass er beim Schwimmen und Laufen über sich hinaus gewachsen ist und schon nach zwei Wochen wohl fast in Konaform war.

Frank, der Physio, hielt 2,5 Wochen unsere Muskeln geschmeidig, unsere Knochen beweglich und unser Wohnzimmer nachts beleuchtet. Möge seine Wohnungssuche bald erfolgreich beendet sein, auf dass er des Nachts Ruhe findet. Amen.

Werner, der Unermüdliche, hat sich wieder mal von seiner bewegten Seite gezeigt. Bei jeder Radeinheit mittendrin statt nur dabei, erfreute er sich in den letzten Wochen wieder einem Profileben. Zumindest konditionell ist unser Management ganz gut aufgestellt.

Sören, der Entertainer, gab uns eine Woche die Ehre. Nach seinem Las Vegas Einsatz entschloss er sich noch eine Woche bei uns in Tucson dranzuhängen. Er war unsere Verbindung zum echten Leben, so dass wir nicht vergessen haben, dass es außer Triathlon tatsächlich noch andere relevante Dinge gibt.

Ich selbst, machte wie immer jede Menge schlauer Sprüche, während ich mich ansonsten vornehm zurückhielt und viel Zeit mit Lesen und wenig mit Hausarbeit verbrachte. Die so gesammelte Energie wurde in einigen harten Einheiten freigesetzt, was durchaus mit Erfolg gekrönt war. Ich fühle mich im Augenblick zwar ein wenig mitgenommen, aber so soll es wohl auch zu diesem Zeitpunkt sein. Ich bin auf jeden Fall frohen Mutes, dass der 13. Oktober ein guter Tag wird!

Neben dem Training genossen wir ein Collegefootballspiel, jede Menge amerikanisches Essen, nette Aussichten im Unipool und Kraftraum und verbrüderten uns mit tucsonschen Mittriathleten und Radfahrern.

Kona wir kommen!

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