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Team Gourmetfein sagt Trainingslager ab

Cesenatico/Rimini: Temperaturen um den Gefrierpunkt, Schneefall und die berüchtigt schlecht isolierten Hotels an der Adria haben die Leitung des Team Gourmetfein Wels gezwungen das von 11-25.02 geplante Teamtrainingslager im italienischen Badeort Cesenatico abzusagen.

Denn die Heimat des „Piraten“ Marco Pantani erinnert im momentan eher an jene von Eskismos. Der Trainingsanstieg des verstorbenen Tour de France Siegers nach San Marino ist gar mit einer dicken Schneedecke bedeckt und nahezu unbefahrbar.

In Wels wird derweil fieberhaft an einem Ersatzprogramm gebastelt. Leicht wirds allerdings nicht während der Ferienzeit eine warme Destination für 15 Rennfahrer und drei Betreuer zu finden.

„Auch wenn alle europäischen Radsportler dasselbe Problem haben, setzen wir alles daran doch noch was auf die Beine zu stellen. So können wir wieder ein paar Prozent Leistung auf unsre Gegner gutschreiben…“, erzählt Wels Sport-Chef Grossek.

Improvisieren statt lamentieren heißt es indes für die Profis.

Markus Eibegger weicht auf die Tourenski aus. Ricci Zoidl scheint seinem Spitznamen Bademeister zu entwachsen und fährt trotz Eiseskälte im Freien.

Gemütlich macht sichs Werner Riebenbauer. Der „Captain“ hat aus seinem Wohnzimmer ein Trainingszentrum gemacht. Statt auf seiner Simplon Rennmaschine sitz er nun am Spinningbike, das er sehr zum Missfallen seiner Freundin Silvia direkt vor dem Fernseher platziert hat. Anstatt mit den neuen Teamkollegen an der milden Adria zu scherzen, lacht er nun über die Pointen von Charly Sheen und Co.

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