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Slot für Las Vegas in der Tasche

Sonntag 10. Juni 8:30 Uhr, Sandstrand, Meer, es ist schwül und unzählige Athleten warten auf den Startschuss zum Ironman 70.3 im italienischen Pescara. Die Pro’s durften vorne weg  im seichten Meer starten. Mit italienischer Pünktlichkeit starteten dann auch die Kategorien M18, M25 und M30 zehn Minuten später, was an diesem Wochenende nicht selbstverständlich war. Mein Ziel für dieses Rennen war klar, ein Slot für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaften in Las Vegas.

So entstieg ich der Adria nach 32:30 Minuten was eigentlich sehr langsam war, nur an diesem Tag schwamm keiner all zu schnell. Wahrscheinlich wurde beim vermessen der Schwimmstrecke ein Auge zugedrückt. Danach schnell in die Wechselzone und rauf auf die Zeitfahrmaschine. Am Rad fühlte ich mich an diesem Tag eigentlich nicht so gut, die Beine waren einfach nicht so locker wie in St. Pölten, trotzdem versuchte ich das Tempo hoch zu halten. So kam ich nach 94km, mit etwas Verspätung auf den 1. in der M25 und  2:37:28h in die Wechselzone 2. Schnell noch etwas Salz geleckt und auf geht’s auf die hügelige Laufstrecke.

Zu diesem Zeitpunkt fand ich mich auf Position 3 in der M25 wieder, was noch keinen fixen Slot für die 70.3 Weltmeisterschaften in Las Vegas bedeutete. Die ersten Kilometer fühlten sich noch etwas komisch an, doch nach der ersten Runde lief das ganze eigentlich schon sehr rund. In der 2. Runde konnte ich dann auch den 2. Platzierten einholen und war somit auf Slotkurs. Das Tempo um die 4 Minuten pro Kilometer konnte ich auch eigentlich bis km 15 halten. Dann machten sich schon kleine Krämpfe im Oberschenkel und in der Wade bemerkbar so musste ich das Tempo etwas rausnehmen. Schlussendlich fixierte ich den 2. Platz in der M25 und den 28. Gesamtplatz von ca. 1200 Startern, was zugleich der Slot für die 70.3 Weltmeisterschaft in Las Vegas bedeutete.

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