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Scappa Speed Kueens – die Saison rennt an!

Erfahrungsbericht Christina Perchtold, Fahrerin:

Am letzten Sonntag durfte ich bei meinem ersten Weltcuprennen starten. Ich reiste bereits am Samstag mit meinem Team Squadra Scappatella in die, zwischen hohen Bergen gelegene, Stadt Cittiglio, welche sich in der Nähe des Lago Maggiore befindet.

Etwas angeschlagen wegen einer Verkühlung, konnte ich mir noch, nach etlichen Stunden im Auto, die kleine Runde des nächsten Tages, welche mir vier mal bevor stand, genauer ansehen.

Im Training gefiel mir der Kurs richtig gut, ein ca 3km langer Berg, eine kurvenreiche Abfahrt und leicht ansteigend führte die Strecke Richtung Ziel. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich bloß noch nicht, welche großen Schmerzen mir am darauffolgenden Tag genau an diesem Anstieg bevor stünden.

Mein Gesundheitszustand hatte sich über Nacht leider nicht verbessert, Gott sei Dank aber auch nicht verschlechtert, trotzdem war ich hochmotiviert. Ich überflog zwei Stunden vor dem Stadt schnell die Startliste, auf der ich alle bedeutenden Namen der Weltrangliste, wie Vos, Bronzini, Kupfernagel und Co. fand, was meine Vorfreude auf das Rennen jedoch bloß steigerte. Ich wusste bereits, es würde ein Kampf ums Überleben werden, aber die Erfahrung, die ich aus dem Rennen gewinnen , sowie die Rennhärte die ich mit nach Hause nehmen würde, waren für mich persönlich oberste Priorität.

Als der Startschuss fiel, begann auch sofort das Gemetzel. Bis zum ersten Berg der großen Runde, welche einmal zurückgelegt werden musste, sank die km/h Zahl nie unter 50. Am Berg kam es mir so vor, als würde sie auch hier keine Minimierung zeigen. Das große Feld, von 170 Starterinnen splittete sich und es begannen sich Gruppen von 20-30 Leuten zu bilden. Ich fand mich in der zweiten Gruppe hinter der Spitze wieder. In dieser ging ich anschließend in die erste der vier kleinen Runden. Ich merkte bald, dass meine Beine leichte Krämpfe prognostizierten. Zwei Runden später war mein Rennen dann auch vorbei. Ich litt an starken Krämpfen und konnte nicht mehr weiterfahren, was sich aber kurze Zeit später als unwichtig herausstellte, denn meine Gruppe, welche so um die 30 Fahrerinnen groß war, sowieso kurz danach aus dem Rennen genommen wurde. Der Rückstand von fünf Minuten auf die Spitze wurde erreicht.

Fazit: 105 von 135 Weltcup Kilometer habe ich gesammelt, es war ein gutes Training und ich freue mich auf die nächsten Rennen.

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