Background Image TRIA Background Image Bikestart

Österreich Rundfahrt – Zoidl in Außreisergruppe

(c) Mario Stiehl

Wie die Tchibo Top Radliga, wird auch die erste Etappe der Oesterreichrundfahrt von einem Mann in gruen gepraegt: Ricci Zoidl Schon am ersten Anstieg kann sich der Zeitfahrstaatsmeister mit einer Fluchtgruppe absetzten. Nach 50km betraegt der Vorsprung der Fuenf vielversprechende 7min und bleibt bis fast 100km konstant.

Erst als Stefano Garzelli und Top Sprinter Napolitano ihr Aqua e Sapone Team in die Pflicht nehmen beginnt - bei sengender Hitze - auch der Vorsprung von Zoidl, Braendle, Bodrogi und Co zu schmelzen.

Am vorletzten Anstieg scheint der Ausreißversuch gescheitert. Die Astana Mannschaft treibt das Tempo weiter in die Hoehe und hat die Gruppe um Zoidl bereits in Sichtweite. Doch nochmals baeumt sich Zoidl auf. Gemeinsam mit dem Spitzenzeitfahrer Bodrogi versucht er den Verfolgern endgueltig zu entkommen.

Erst am finalen Anstieg endet die Flucht. Knapp hundert Mann zerstoeren den Traum vom Gourmetfein Etappensieg.

"Ich habe nicht damit gerechnet, dass der schwere Anstieg nach Goetzens, den Spurt einer so grossen Gruppe zulässt.", meint dazu auch Ex Profi Haselbacher.

Am Ende kommt es zu einer zweiten Ueberraschung, nicht einer der Sprinter aus den World Tour Teams jubelt am Bergisel, sondern der Italiener Bazzana vom Team Type 1.

Bester Oesterreicher Georg Preidler als vierter. Mann des Tages aber eindeutig Ricci Zoidl, der im Zielsprint seiner offensiven Fahrweise Tribut zollen muss und um nur 3sec das Trikot des besten Oesterreichers verpasst.

"Für Ricci tuts mir leid, dass er so knapp gescheitert ist. Fuer unsere Sponsoren hat er aber das Maximum herausgeholt und unser Team großartig praesentiert. Ich bin echt stolz auf das gesamte Team!", zieht Sportchef Grossek den Hut vor seiner Truppe.

Morgen folgt die vorentscheidende zweite Etappe aufs Kitzbuehler Horn. Das Gourmetfein Team wird wieder offensiv ins Rennen gehen, die Chancen auf einen Erfolg sind aber gering.

"Morgen fahren wir auf Fernsehminuten. Um am Ende um den Sieg mitzureden, fehlt uns aber ein echter Klettere." schaetzt Grossek seine Mannschaft realistisch ein. Somit gilt aufs Horn die alte Rundafhrer Devise: Bist du nicht ganz vorn spare jedes Korn

Dieser Beitrag wurde unter News, Rennrad veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.