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Mit einem lachenden und weinenden Auge

(c) Team Abu Dhabi Triathlon

Maik Twelsiek und Swen Sundberg traten in Pennsylvania beim Ironman 70.3 Pocono Mountains an und belegten den ausgezeichneten dritten bzw. vierten Rang.

Bei weniger als 10 Grad Celsius wurde heute das Rennen in Stroudsburg, Pennsylvania gestartet. Für Maik, der in Arizona bei mehr als 30 Grad in der Wüste trainiert, war es doch eine heftige Umstellung. Swen hatte es leichter. Er war direkt aus der kühleren Heimat angereist und hatte mehr Problem, die Reisestrapazen zu verkraften.

Nichts desto trotz gingen beide motiviert in das Rennen. Maik, der im offenen Gewässer wesentlich besser als im Becken schwimmt, kam mit einer Minute Rückstand auf den Führenden Amerikaner Brian Fleischmann aus dem Wasser. An seiner Seite war der 2-fache Wildflower Sieger Jesse Thomas, der sich auf dem Rad gleich aus dem Staub machte und bis zum Ende nicht mehr gesehen ward. Dahinter bildete sich rund um Maik eine Gruppe, die aber nicht an Thomas herankam. Swen, der 30 Sekunden auf Maik im Wasser verloren hatte, konnte nach einigen Radkilometern auf seinen Teamkameraden aufschließen. Swen fühlte sich gut und versuchte einige Male von der Gruppe auszubrechen, was ihm letztendlich aber nicht gelang. Maik, Swen und ihre Weggenossen verloren auf den als guten Läufer bekannten Thomas auf dem Rad rund 2,5 Minuten, die sie auf dem Halbmarathon nicht mehr aufholen konnten. Dahinter aber begann der Kampf um die weiteren Podiumsplätze. Mit einem soliden Lauf konnte sich Maik hinter einem weiteren Amerikaner, Jordan Jones, den dritten Platz sichern. Swen, der mit seiner Laufleistung gar nicht zufrieden war, erreichte trotzdem noch den vierten Rang.

Maik war mit seinem ersten Rennen nach dem Ironman New York zufrieden, wie er nach dem Wettkampf berichtete: „Vor dem Rennen hatte ich ein wenig Angst vor der Kälte, mit der ich immer wieder Probleme hatte. Nach dem Startschuss war aber dann alles vergessen. Ich bin mit allen drei Teilleistungen zufrieden. Vor allem das Laufen konnte ich zum ersten Mal in dieser Saison ohne Probleme über die ganze Distanz bringen.“ Sowohl Maik als auch Swen haben ein weiteres gemeinsames Ziel. Beide werden Mitte November beim Ironman Arizona an den Start gehen.

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