Background Image TRIA Background Image Bikestart

Mario Fink – Saisonreview

Nachdem ich nun etwas Abstand zu dem Rennen in Cozumel gewonnen habe, ist es an der Zeit ein kurzes Resümee über das Jahr 2012 zu verfassen.

Nach einem wirklich sehr gutem Wintertraining mit dem Trainingslager in Al Ain startete ich guter Dinge in die Saison. Die Erwartungen waren hoch. Sowohl von mir, als auch von meinem Umfeld, da es doch sehr gute Leistungen vom IM Austria 2011 und IM Hawaii 2011 zu übertreffen galt.

Der obligatorische Start in Obergrafendorf war vielversprechend und auch im Training zeigte die Formkurve steil nach oben.

Jedoch ist dann alles etwas anderes gekommen. Den letzten Vorbereitungswettkampf für den ersten Saisonhöhepunkt (IM Austria) könnte ich nach gutem Schwimmen und Radfahren verletzungsbedingt leider nicht beenden. Nichts desto trotz bin ich völlig gesund und auch in Topform an der Startlinie in Klagenfurt gestanden. Leider wurde auch aus dem Finish nichts. Ein Schlag beim Schwimmen hat mich so unglücklich getroffen, dass nach 90km am Rad wieder Schluss war. Also musste ein Plan B her.

Zwei Wochen nach dem IMA ging es in Zürich zur Sache. Die Form konnte ich sehr gut konservieren und es lief auch alles nach Plan. Bis mir dann das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte. 12°C, Dauerregen, Sturm und Hagel sind nicht die besten Bedingungen um auf einer für mich unbekannten Strecke Höchstleistungen zu bringen. Zumindest war diesmal ein solides Absolvieren des Wettkampfs möglich, mehr aber auch nicht. Ein 13.Rang unter 2000 Startern klingt zwar gut, ist aber lange nicht da was ich zu leisten vermag!

Durch das sehr harte Rennen in der Schweiz wurde dann eine Verletzung akut und eine Laufpause war unabdingbar.

Der Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen stellte dann beim Austria Triathlon Podersdorf über die Mitteldistanz dar. Ein fast sechsminütiger Vorsprung auf der Laufstrecke hat leider auch nichts gebracht. Die Verletzung von Zürich machte sich wieder bemerkbar und ich musste an zweiter Position liegend aus dem Rennen.

Die europäische Saison war damit auch gelaufen und ich startete in die Vorbereitungen für das Rennen in Cozumel, welches auch den Startschuss für die Hawaii Qualifikation darstellen sollte. Ich konnte mich trotz spätherbstlicher Bedingungen gut vorbereiten. Die Verletzung beim Laufen war überstanden, im Becken war ich in der Form meines Lebens und auch am Rad sprachen die Wattwerte Bände. Doch auch in Mexiko war das letzte Quäntchen Glück auch nicht auf meiner Seite.

Die Form vom Hallenbad wollte partout nicht ins Meer. Damit war das Rennen eigentlich schon verloren. Daran hat eine sensationelle Radzeit auch nichts mehr ändern können. Der Rest ist Geschichte.

Dieser Beitrag wurde unter News, Triathlon veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.