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Klassebeweis: Marin am Podium

Nächstes Spitzenresultat für das Team ARBÖ Gourmetfein Wels. Beim über 112km führenden Rundstreckenrennen in Hlohovce muss sich Gourmetfein Neuzugang Matej Marin lediglich Stanislav Kozubek (CZ) vom numerisch überlegenen Team Whirlpool – Author geschlagen geben. Auf Rang drei, nach 15 von starkem Wind geprägten Runden, landet Weltmeister Kankovsky vom Team Dukla Prag.

Mit nur sechs Mann war das Team Gourmetfein Wels nach Tschechien gereist, trotzdem hätte die Ausbeute für die Grünen kaum besser sein können. Wie berichtet gewann Riccardo Zoidl am Samstag den Auftaktklassiker in Brünn im Alleingang.

Am zweiten Renntag der Tschechien Expedition, einem Rundstreckenrennen in Hlohovce, sollte dann mit Matej Marin einer der wichtigsten Helfer von Eibegger und Zoidl seine Chance bekommen. Der Neuzugang hatte nicht nur maßgeblichen Anteil an den Siegen in Istrien, sondern stand auch Zoidl bei dessen letzten Erfolgen als routinierter Leutnant zur Seite.

In Hlohovce wurde der selbstlose Slowene dafür mit der Kapitänsschleife belohnt. Prompt verwandelt er seinen Freifahrtschein in ein Spitzenresultat. Beim durch stürmischen Wind überaus selektiven Rundstreckenrennen muss er sich nach 112km lediglich Stanislav Kozubek vom numerisch überlegenen Whirlpool Team geschlagen geben. Auf Rang drei landet wie Tags zuvor Weltmeister Alois Kankovsky (Dukla Prag).

Besonders gefreut über die starke Vorstellung der Welser hat sich Veranstalter Petr Herman. Der Ex Profi war die letzten Wochen als Masseur mit dem Team Gourmetfein unterwegs und sieht durch die jüngsten Erfolge auch seine Arbeit bestätigt.

Eine zweite Abordnung des Team ARBÖ Gourmetfein Wels war derweil bei der zur European Tour zählenden Trofeo Piva in Italien im Einsatz. Dort gelang es Lukas Pöstlberger die Farben seines Sponsors hochzuhalten. Wieder erwischt der 19-jährige die richtige Post und zeigt sich über 80km lang in der Gruppe des Tages. Am Ende reicht es für ein solides Top 20 Resultat. Ganz zufrieden ist der Schwanenstädter aber dennoch nicht.

„Bei Lukas ist es nur eine Frage der Zeit bis er seinen ersten großen Sieg feiern kann. Manchmal fehlts ihm noch etwas an Routine, aber man sieht eindeutig, dass er das Zeug zum Spitzenfahrer hat.“, streut Coach Grossek Rosen.

Vielleicht klappts für Pöstlberger ja sogar schon nächsten Samstag. Gemeinsam mit Teamkollegen Sokol wurde er ins Nationalteam für die Flandernrundfahrt der U23 einberufen….

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