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Ironman Western Australien Busselton

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war ein würdiger Schlusspunkt für die Saison 2012!

Gesamtzeit: 9h28min52sec

3,8Km Schwimmen: 1h02min57sec

180Km Handbiken: 5h51min40sec

42,2Km Rennrollstuhl: 2h24min27sec

Gesamtrang 41 von ca.1600 Finishern

Es hat ja schon in Podersdorf mit dem sub9 geklappt und hier hätte es auch sein können. Aber nachdem wir die Strecken gesehen haben waren wir sehr skeptisch.

Und letztlich ist es an den harten Tagesbedingungen (die Profis finishen hier normal um 8h10min und heute waren es nur 8h30min) und vor allem an der Laufstrecke gescheitert. Aber 9h28min ist meine zweitbeste Zeit ever und die drittbeste Zeit weltweit. Damit kann ich sehr zufrieden sein und es ist ein perfekter Abschluss einer traumhaften Saison.

Vielleicht genau deswegen konnte ich nochmals die Energie aufbringen, denn ich konnte ohne Druck in den Wettkampf gehen und einfach Spaß haben.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich nach einer 14-monatigen Saison, was ja allein trainingstechnisch schon am Limit ist, nochmal so leistungsfähig bin.

Es war, wie immer, sehr hart und „on the edge“. Das Schwimmen war aufgrund des Wellengangs für mich grenzwertig. Es hat mich eigentlich nur von einer Welle zur nächsten geschmissen und ich konnte überhaupt keine wirkliche Technik umsetzen. Ich erwartete eine Zeit um 1h15min und war deswegen von den 1h02min sehr positiv überrascht. Die Wechselzonen waren, wie fast immer, beide OK. Beim

Handbiken fand ich zwar einen sehr guten Rhythmus und ging von Beginn den ähnlichen Speed von Podersdorf, aber aufgrund des Windes konnte ich diesen hier nicht durchziehen. Kämpfend brachte ich aber noch eine gute Zeit nach Hause und wenn man die Radzeiten der Profi anschaut muss ich sehr zufrieden sein.

Der Marathon lief hier von der Technik her besser, da ich muskulär noch OK war. Aber leider ist die Laufstrecke sehr eng, es sind 4 Runden zu laufen und 1600 Athleten verursachen einen „Indienstyle“ Verkehr. Da war heute 2h24min das Maximum, damit kann ich aber sehr gut leben. An einem perfekten

Tag kann man hier vielleicht an die 9 Stunden Marke herankommen, aber perfekte Tage sind sehr, sehr selten. Ich bin einfach happy einen würdigen Abschluss gesetzt zu haben.

Das lass ich jetzt mal 1-2 Wochen sacken und dann werde ich auf eine Wahnsinns Saison zurückblicken. Zumindest bis zu 1. Jänner mache ich jetzt nur was mir Spaß macht. Die Pause habe ich mir mehr als verdient und ich brauche sie auch, um mich neuen Zielen stellen zu können.

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