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Ironman St. Pölten – Heiß war’s

Faris-Al Sultan im Anstieg beim IM St. Pölten

Faris beim Anstieg Ironman St. Pölten (c) triaguide

Das ist die simple Zusammenfassung des Ironman 70.3 St. Pölten. Die augenblicklich herrschenden österreichischen Wetterkapriolen ließen die Athleten nach kühlen Tagen heute so richtig schwitzen. Das war nicht unbedingt Faris Al-Sultans Problem, aber so richtig rund ist es trotzdem nicht gelaufen.

Im Vorfeld fühlte sich der Münchner gut. Klassicher Weise mit dem Wohnmobil nach St. Pölten angereist, hatte er genug Zeit, alles zu begutachten und Sponsoren und Veranstalter bei diversen PR Terminen zufriedenzustellen. Tag für Tag nahmen die äußeren Temperaturen zu, worüber sich Faris freute und er blickte wohlgelaunt dem Wettkampftag entgegen.

Mit einem neuen Wettkampfanzug bekleidet, den er vorsichtshalber noch nicht im Wasser getestet hatte, ging er ins kühle Nass. Schon nach halber Schwimmstrecke und ausgiebigem Landgang zeigte sich, dass dieser Anzug, der übrigens ein Langarm-Zeitfahranzug war, keine negativen Auswirkungen hatte. Das gute Stück sollte aber auf dem Rad einiges bringen, so hatte es zumindest Ausrüster Pearl Izumi im Windkanaltest herausgefunden. Das schien Faris mehr als zu motivieren und die erste halbe Stunde gab er alles und vielleicht noch ein bisschen mehr. So richtig absetzen konnte er sich von einer riesigen Verfolgergruppe nicht. Nachdem all seine Reserven verbraucht waren, begann sein Leiden und das schon auf der Radstrecke und wurde beim Laufen unter heißen Bedingungen nicht besser. Letztendlich war er der 12., der die Ziellinie im St. Pöltner Stadium bei unglaublicher Stimmung und Geräuschkulisse überquerte. An der Spitze holte der Tscheche Filip Ospaly zum Hattrick aus und ließ Favoriten Andreas Raelert und den Franzosen Cyril Viennot hinter sich.

Trotz des nicht idealen Tages von Faris, kann er dem Rennen auch etwas Positives abgewinnen: „Ich habe am Rad versucht, voll zu fahren. Ich bin zwar noch nicht dort wo ich hin will. Aber die Richtung stimmt. Außerdem ist es in dieser Saison bis jetzt perfekt gelaufen.“

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