Background Image TRIA Background Image Bikestart

Es war ein guter Tag!

(c) Team Abu Dhabi

Faris erreichte sein großes Ziel, das er auch schon in den letzten drei Jahren mit sich herumgetragen hatte, und beendet die Ironman Weltmeisterschaften als Fünfter. Jérémy wurde als bester Franzose 14. und Kristin belegt bei ihrem ersten Antreten in Kona den 17. Rang.

Der Tag begann um 6.30 Uhr hawaiianischer Zeit mit dem Start der Profimänner. Es war eine überschaubare Gruppe von nur 50 Athleten, die sich auf die Schwimmstrecken der Bucht vor Kona machten. Nach knapp über 50min kam der amerikanische Schwimmspezialist Andy Potts als erstes an Land. Nach wenigen Kilometern am Rad wurde er aber von einer großen Gruppe aufgesammelt. Darunter waren sowohl Faris Al-Sultan als auch Jérémy Jurkiewicz. Der junge Franzose ließ sich vernünftigerweise bald zurückfallen. Ab diesem Zeitpunkt bestritt er sein eigenes Rennen.

Vorne ging es aber richtig zur Sache. Die sehr windigen Bedingungen Richtung Hawi, dem Wendpunkt, machten es nicht einfacher. Die große Gruppe wurde kleiner und 2 Mann machten sich aus dem Staub. Es war der favorisierte Belgier Marino Vanhoenacker und der Deutsche Sebastian Kienle, der aber bald wertvolle Zeit durch einen Defekt verlor. Faris war einer von Vieren, die in einer Verfolgergruppe versuchten, den Rückstand auf den Belgier möglichst gering zu halten. Letztendlich waren es neun Minuten, die Vanhoenacker vor den anderen auf die Laufstrecke ging. Marino nahm aber zu großes Risiko und büßte dies auf dem Marathon. Nach etwa 30km musste er entkräftet und dehydriert aussteigen. Faris kämpfte anfänglich am vierten, später am fünften Platz, den er letztendlich mit nur 10 Minuten Rückstand auf den über die Laufstrecke fliegenden Australier Pete Jacobs ins Ziel brachte. Auf Platz 2 finishte der Deutsche Andreas Raelert und Frederik Van Lierde aus Belgien wurde Dritter.

Nach dem Rennen sagte Faris: „Es war heute ein harter Tag im „Büro“! Schwimmen und Laufen war gut. Auf dem Rad versuchte ich die ganze Zeit nur irgendwelche Löcher zu schließen, was zwar bis zum Ende gelang, aber viel Substanz kostete. Nach 3 zehnten Plätzen in Folge bin ich wirklich glücklich, endlich wieder hier zu stehen.“

Nachdem Jérémy die führende Radgruppe verlassen hatte, bestritt er das Rennen fast alleine. Er kämpfte sich nach Hawi und zurück mit gleichmäßig guter Leistung. Mit einem abschließenden Marathon von 2.56:39 konnte er noch einige Athleten überholen und wurde als bester seiner Nation 14.

Als nicht gerade gute Schwimmerin hatte Kristin eine harte Zeit im Pazifik. Sie hatte zwar eine Spielgefährtin, die ihr aber nicht wirklich alles abverlangte. So stieg sie relativ entspannt auf das Rad. Bereits nach 50km spürte sie trotzdem die ersten Verschleißerscheinungen. Trotzdem kämpfte sie sich in einer annehmbaren Zeit zurück nach Kona. Auf der Marathonstrecke versuchte sie, ein wenig gebremst anzulaufen, da sie vor der Hitze doch Respekt hatte. Das machte sich bezahlt. Nur 10 Minuten war sie über die 42,2km langsamer als ihre Teamkollegen und belegte letztendlich den 17. Rang. Mit diesem Ergebnis ist sie zufrieden und freut sich auf den nächsten Start in Kona.

Dieser Beitrag wurde unter News, Triathlon veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.