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Ironman 70.3 Sieg

(c) Abu Dhabi Triathlon Team

Jodie und Paul setzen ihre Erfolgsserie im reichhaltigen Angebot der US-amerikanischen 70.3 Rennen fort. Paul gewinnt das Rennen in Rhode Island, Jodie wird Zweite in Muncie.

Über den Winter hat Paul seine Radperformance in unglaublicher Weise verbessert. Nicht nur bei seinem Ironman Sieg in Australien Anfang Mai war die Leistung auf dem Rad ausschlaggebend, mittlerweile legt er bei jedem Rennen einen rekordverdächtigen Split hin – so auch beim Ironman 70.3 Rhode Island. Knapp hinter dem Führenden Kevin Collington aus den USA wechselte Paul auf seine Zeitfahrmaschine. Dann machte er sich auf und davon. In der zweiten Wechselzone bedeutete das, dass Paul auf den zu diesem Zeitpunkt Zweiten Maxim Kriat mehr als 10 Minuten Vorsprung hatte. Auf der Laufstrecke schwanden zwar noch 30 Sekunden, das aber in diesem Fall marginal war. Nach zwei zweiten Plätzen bei den 70.3 Rennen in Kansas und ist das Pauls erster Erfolg in dieser Serie im Jahr 2012.

Jodie scheint in diesem Jahr häufig mit klimatischen Extrembedingungen konfrontiert zu werden. Wurde beim Ironman 70.3 Boise die Radstrecke aufgrund der Kälte auf die Hälfte verkürzt, war es diesmal, in Muncie, gerade das Gegenteil. Aufgrund der Hitze schien es dem Veranstaltern zu gefährlich, alle über die lange Distanz starten zu lassen und das Rennen wurde über die olympische Distanz ausgetragen. Grundsätzlich sollte das kein großer Unterschied für Jodie sein. Zum ersten Mal in dieser Saison kam ihr aber eine Kontrahentin beim Schwimmen sehr nahe. Die Amerikanerin Kelly Williamson kam nur 10 Sekunden hinter Jodie aus dem Wasser. Auf dem Rad hielt sich dieser Abstand zwischen den beiden konstant. Die Entscheidung fiel auf den letzten 10 Laufkilometern, die Williamson eindeutig für sich entscheiden konnte. Dritte wurde die Ironman Weltmeisterin von 2010 Mirinda Carfrae.

Während Paul den ganzen Sommer in Boulder, Colorado bleibt, wird Jodie schon in den nächsten Tagen nach Europa kommen, um einerseits hier zu trainieren, andererseits bei den ITU Langdistanz Weltmeisterschaften in Spanien Ende Juli an den Start zu gehen.

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