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Positives Resumee Berliner Six Days

Gourmetfein Wels Profi Andreas Graf war mit Partner Andreas Müller beim ältesten und bedeutendsten Bahn-Radrennen der Welt, dem Berliner Sechstagerennen am Start. In mitten der Weltspitze landet das rot-weiß-rote Duo auf Rang 8 in der Endabrechnung. Über 10.000 Zuschauer bejubelten Grafs Sieg bei der „kleinen Jagd“.  Die Gesamtwertung ging an die australische Weltmeisterpaarung Howard/Meyer. Besonders erfreulich für Graf: Der Simplon-Xentis Pilot wurde zum sympathischsten Fahrer  des Events gewählt.

Vor allem zum Auftakt hatte Gourmetfein Profi Andreas Graf schwer zu kämpfen. Der Ebreichsdorfer kam direkt aus einem strapaziösen dreiwöchigen Straßen-Trainingslager auf Lanzarote nach Berlin, ins Mekka des Bahnradsports.

„Die ersten beiden Tage war ich richtig überfordert, vor allem die im Vergleich zum Straßensport extrem hohe Trittfrequenz machte mir zu schaffen. Ich hab mich gefühlt wie ein Diesel beim Formel 1 GP“ (anm. Trittfrequenz: Straße ca. 90 UpM, Bahn 120 UpM)

Dennoch konnte sich Österreichs Weltklasse Duo Graf/Müller im guten Mittefeld festsetzen.

In der vierten Nacht gelang den beiden dann sogar ein Teilerfolg. Bei der „kleinen Jagd“ triumphierten die rot-weiß-roten vor über 10.000 Fans.

„Ein Wahnsinns Gefühl! Ich hab mich gefühlt wie Beckham beim Torjubel“ erzählt Graf euphorisch.

In der Endabrechnung landeten die beiden Österreicher schließlich auf einem soliden 8. Rang, geschlagen nur von absoluten Weltelite. „Mehr war da einfach nicht drinnen! Ich kann weder ausschließlich vom Bahnradsport, noch vom Straßenfahren alleine leben. Das heißt ich muss beides machen und leistungsmäßig abstriche hinnehmen. Für einen Straßen-Bahn Fahrer schlag ich mich aber trotzdem ganz gut!“ lacht der sympathische Ebreichsdorfer.

Bevor der 26 Jährige wieder zurück vom Holzoval auf die Straße wechselt hat er sich aber eine Pause verdient. Immerhin hat er sechs Nächte lang durchgeschuftet. Beim am 10 Februar beginnenden Gourmetfein Teamtrainingslager in Cesenatico hofft Graf dann aber zurückzuschlagen. Er hat sich vorgenommen Eibegger, Zoidl und Co mit seiner vom Bahnfahren hohen Trittfrequenz schwindlig zu kurbeln...

Siegreich nach sechs Berliner Nächten übrigens das australische Weltmeister Duo Howard/Meyer. Gefolgt von Marvulli/Dillier und Keisse/Ketele. Einen vor allem für die Sponsoren wichtigen Teilerfolg hat Graf aber dennoch zu vermelden. Der Publikumsliebling wurde im bis auf den letzten Platz gefüllten „Velodrom an der Landsberger Allee“ zum sympathischsten Fahrer des Events gekürt.

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