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Erfolgreiches Punktesammeln

(c) Abu Dhabi Triathlon Team

Kristin Möller als auch Jérémy Jurkiewicz waren beim Punktesammeln am Frankfurter Römer. Auf Deutsch heißt das, sie standen bei der Ironman Europameisterschaft in Frankfurt am Start, um sie im Qualifikationsranking für die Ironman Weltmeisterschaft in die richtige Richtung zu bewegen. Und, um es kurz zu machen, es funktionierte.

Damen zuerst – Kristin Möller, für sie war es der 2 Ironman innerhalb von nur 2 Wochen. Gerade nach 14 Tagen ist der Körper aber auch der Geist in der Regel an einem ziemlich tiefen Punkt angelangt. Die Bereitschaft wieder auf das Gebein einzuschlagen, hält sich in Grenzen. Nicht so bei Kristin, zumindest schien es so. Der Reiz von Hawaii war so groß. Augrund ihrer im Augenblick noch mäßigen Schwimmfähigkeiten kontrollierte sie das Feld von hinten. Auf der Radstrecke ging es aber schon darum, Athletinnen aufzusammeln. Trotz einer allergischen Reaktion durch ein wahrscheinlich in Mitleidenschaft gezogenes Immunsystem gelang ihr das. Zu aller Überraschung konnte sie noch einen der schnellsten Marathonläufe hinlegen und sicherte sich somit den 9. Platz. Das sind exakt 1.760 Punkte für das Ranking. Das sollte eigentlich für einen Hawaiislot reichen. Endgültig wird sie es Ende August wissen.

Jérémy hatte sich mit Frankfurt keine leichte Aufgabe ausgesucht. Es war sicher einer der am stärksten besetzte Ironman außerhalb von Hawaii. Aber Jérémy stand gut vorbereitet am Start und vertraute auf seine Stärken. Die erste ist die Auftaktdisziplin. Gemeinsam mit einem belgischen Agegrouper Colpaert führte er das Feld auf einer etwas zu kurzen Schwimmstrecke an. Aber schon bald wurde er von Andreas Raelert und Mariono Vanhoenacker eingeholt. Er konnte ihrer Gruppe auch eine Zeitlang folgen, musste sich dann aber selbst ein wenig einbremsen. Vor allem beim Radfahren braucht der 24-Jährige noch ein paar Trainingsjahre. Nichts desto trotz fuhr er solide 180 km und lief einen ausgezeichneten Marathon in 2:51 h. Somit holte er sich den mehr als guten 6. Gesamtrang hinter weltklasse Athleten wie dem Sieger Vanhoenacker, dem 2. Kienle oder dem 4. Andreas Raelert. Auch er kann sich mit dem diesem Ergebnis schon recht entspannt zurücklehnen und dem weiteren Qualifikationsprozedere entgegenblicken.

Nicht ganz so entspannt war heute Swen Sundberg. Er war nicht beim Punktesammeln sondern bei der Challenge Roth. Nach ständigen Hoch und Tiefs in den letzten Wochen, war er über seine Form etwas verunsichert. Jedoch lief es heute bis kurz vor dem Ziel gut. Er konnte sich lange einen Platz um Rang 10 sichern. 10 km vor dem Ziel kam dann der große Hammer und nichts ging mehr. Trotzdem quälte sich Swen ins Ziel, was ihm hoch anzurechnen ist.

 

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