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Ausreisserkönig Pöstlberger ist STAATSMEISTER!

Staatsmeisterschaften Strasse Einzel. Judendorf Straßengel 175km

Der erst 20-jährige Lukas Pöstlberger gewinnt im steirischen Judendorf die Staatsmeisterschaften im Straßen/Einzel. Nach 175km setzt sich der  Schwanenstädter gegen Fluchtkollegen Benetseder und Vorjahrssieger Krizek durch. Pöstlberger vollendet die geniale Strategie des besten österreichischen Radteams.

Bereits in der ersten von 10 Runden formiert sich ein gefährliche Spitzengruppe um Vorjahressieger Krizek und Netapp Profi Matthias Brändle. Mit dabei auch zwei "Sheriffs"  des Welser Gourmetfein Teams: Die jungen Stefan Rabitsch und Lukas Pöstlberger gehen als Aufpasser in die Gruppe, um später im Rennen ihren Kapitänen Zoidl und Eibegger als "Relaisstation" zur Seite zu stehen.

Doch es kommt anders. Der Vorsprung der Neun wächst ständig. Bei Halbzeit werden den Verfolgern 5min Rückstand signalisiert. Obwohl zwei Grüne in der Spitzengruppe sind will Teamleader Zoidl nun auf Nummer sicher gehen. Er formiert sein Team um die Ausreisser zu stellen. Seine Mannschaftskollegen in der Spitzengruppe sind somit von der Führungsarbeit befreit und können sich ausruhen.
Schnell schmilzt der Vorsprung der Mannen an der Front, aber nicht schnell genug.
Schon Eingangs der letzten Runde ist klar, der neue Staatsmeister kommt aus der frühen Neuner Gruppe.
Nun gehen die jungen Welser Rabitsch und Pöstlberger voll in die Offensive. Als erster attackiert Rabitsch, kann sich jedoch nicht entscheidend absetzen. Danach versucht Brändle, verfolgt von Pöstlberger sein Glück. 1500m vor dem Ziel muss aber auch der Netapp Profi die Segel streichen. Eiskalt setzt nun Pöstlberger alles auf eine Karte und zieht voll durch. Souverän holt der bislang als Pechvogel bekannte Ausreisserkönig seinen ersten Sieg: "Endlich hats geklappt. Ich bin schon so viele Kilometer unbelohnt in Spitzengruppen gefahren, ein Traum!"
Auf Platz zwei kämpft sich Josef Benetseder vor Vorjahressieger Krizek.
"Heute hat alles wie aus dem Lehrbuch funktioniert. Wir sind dafür belohnt worden, dass wir nur österreichische Leistungsträger haben und konnten unsere numerische Überlegenheit voll ausspielen! Die Ö-Tour kann kommen!" freut sich Wels Sportchef Grossek.

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