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9. in Las Vegas Ironman 70.3 WM

Heiße Weltmeisterschaften

Die Wüste Nevadas hatte heute ihren Namen alle Ehre gemacht und hatte den Athleten bei der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft alles abverlangt. Faris konnte in einem mehr als soliden Rennen den 9. Rang belegen.

Bei knapp 30 Grad Celsius Wassertemperatur wurden die Profis bei den ersten Sonnenstrahlen ins Rennen geschickt. Nach den 1,9 km im Wasser, war das Feld schon ein wenig auseinandergezogen. Faris hatte eine Minute Rückstand auf die Spitze. Nachdem er im Lake Las Vegas Probleme mit seiner Schwimmbrille hatte, musste er die Führenden ziehen lassen. Im weiteren Minutentakt kamen Paul und auch Swen an Land. Während Faris in eine größere Gruppe aufschließen konnte, kämpften die beiden anderen bald gemeinsam dahinter. Bis auf Sebastian Kienle, der beeindruckenden Raddruck zeigte, blieb die Gruppe rund um Faris zusammen. Mehr als 2 Minuten war ihr Rückstand nach dem Radfahren auf Kienle. Nun begann aber der Kampf gegen die äußeren Bedingungen, bei der einige auf der Strecke blieben. Faris kämpfte sich über die 3 Runden rund um das Ziel in Henderson und konnte sich in einem spannenden Rennen den 9. Rang sichern. An der Spitze schrumpfte zwar der Vorsprung der deutschen Radpower. Am Ende blieben Kienle eine Minute Vorsprung auf den letztjährigen Sieger Craig Alexander aus Australien und dem Neuseeländer Bevan Docherty. Paul waren die Strapazen der letzten Wochen anzusehen. Aber er hielt durch und erreichte als 22. das Ziel. Swen hingegen hatte keinen guten Tag. Mit Krämpfen stieg er bei halber Laufdistanz aus.

Faris war mit seinem Rennen durchaus zufrieden und sagte im Ziel: „Ich habe gewusst, dass mir die Geschwindigkeit vor allem auf der Laufstrecke fehlen wird. Aber mein großes Ziel ist Hawaii. Ich weiß, wo ich in den kommenden Wochen an den Stellschrauben drehen muss, um in Kona topfit am Start zu stehen.“

Jodie dominierte das Frauenrennen im Wasser. Mit 45 Sekunden Vorsprung ging sie auf die kupierte Radstrecke. Doch bald kamen ihre Verfolgerinnen, die sie passieren lassen musste. Als 4. Frau ging Jodie auf die Laufstrecke. Während die erste Runde noch gut lief, setzte ihr die Hitze im Laufe des Halbmarathons mehr und mehr zu. Auf der letzten Runde musste sie sogar Gehpausen einlegen und sichtlich enttäuscht, lief sie als elfte ins Ziel. An der Spitze waren es die Britin Leanda Cave, die das Rennen dominierte und sich den Weltmeistertitel vor den Amerikanerinnen Kelly Williamson und Heather Jackson sicherte.

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