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7. Etappe Österreich Rundfahrt – fast…

Auch die 7. Etappe der Oesterreichrundfahrt startet mit permanenten Angriffen. Erst nach 50 harten Kilometern steht die Gruppe des Tages, wieder mit dabei zwei Fahrer in gruen. Ricci Zoidl und Markus Eibegger erwischen am "Wastel am Wald" die richtige Post.

Zu elft kaempft die Ausreißergruppe nun gegen das Peloton, in dem vor allem die Sprinterteams wachsam bleiben. Die Elf koennen sich nicht weit genug absetzten.

Bei Halbzeit wird Riccardo Zoidl der Vorsprung endgueltig zu klein; er greift an und macht sich mit dem Franzosen Molard auf und davon. Erst jetzt lassen die Top Teams locker.

Bei Rennkilometer 50 signalisiert der Mann mit der Schiefertafel dem Duo vielversprechende 4:15min. Hunderte jubeln dem besten oesterreichischen Rennfahrer bei allen Ortsdurchfahrten zu. Neuerlich nehmen die Sprint Equips die Verfolgung auf, der Vorsprung schmilzt. Schnell!

Mit dem Mut der Verzweiflung greift Zoidl zu seinem besten Rezept: er geht "all in". Aber der Franzose erweist sich als zaeher Gegner und laesst sich weder abschuetteln, noch zur Weiterarbeit bewegen. Nach heftigen Diskussionen und einem Shakehands versucht es das Paar ein letztes Mal. Vergeblich, nur gut 10km vor dem Ziel ist die Flucht gescheitert. Wie schon in Lienz ist es die Colnago Csf Squadra die den Traum vom Gourmetfein Sieg zerstoert. Wie in Lienz jubelt Sacha Modolo.

"Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft. Wir sind die aggressivste Truppe der Tour und haben die mit Abstand meisten Kilometer in Fluchtgruppen zu verbuchen.!" schwärmt Wels Coach Grossek.

Uebrigens: morgen startet Zoidl beim Zeitfahren in Podersdorf erstmals im Trikot des Staatsmeisters in dieser Disziplin. Fuer ihn geht es nicht nur um ein weiteres Top-Ergebnis, sondern auch um die WM Qualifikation.

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